Vier Ergotherapeutinnen und eine Psychologin nutzten zusammen mit dem Team des BTZ Gera den Tag, um sich über aktuelle Arbeitsmethoden und neue Entwicklungen auszutauschen.
Am Vormittag stand ein Testverfahren im Mittelpunkt, das in der beruflichen Rehabilitation eingesetzt wird, um Teilnehmende bei der Einschätzung ihrer Stärken und Fähigkeiten zu unterstützen. Die Gäste erhielten einen Überblick darüber, wie das Verfahren aufgebaut ist, wofür es genutzt wird und wie es in der Praxis durchgeführt wird. Eine Beispielaufgabe wurde gemeinsam ausprobiert, um den Ablauf anschaulich zu machen.
Anschließend wurde darüber gesprochen, wie Ergebnisse solcher Tests in den verschiedenen Einrichtungen festgehalten werden und welche Formen der Dokumentation sich im Arbeitsalltag bewährt haben.
Nach der Mittagspause beschäftigte sich die Gruppe mit einem computergestützten Trainingsprogramm, das Teilnehmenden dabei hilft, ihre Konzentration, Aufmerksamkeit und andere geistige Fähigkeiten zu trainieren. Die Ergotherapeuten informierten sich darüber, wie das Programm eingerichtet wird und welche Möglichkeiten es bietet – sowohl für angeleitete Übungen als auch für selbstständiges Arbeiten.
Der Workshop bot allen Beteiligten viele praktische Anregungen und stärkte die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Standorten – ein Gewinn für die Qualität der beruflichen Rehabilitation im gesamten Netzwerk.


