Die Führung begann stimmungsvoll mit einem Wanderlied und führte anschließend in die bewegte Geschichte des Bergbaus ein. Dabei wurden nicht nur historische Fakten vermittelt, sondern auch die damaligen Arbeitsbedingungen thematisiert – einschließlich der schweren Kinderarbeit, die früher im Bergbau keine Seltenheit war.
Über eine Treppe gelangte die Gruppe in einen kleinen Raum, der mit beeindruckenden Gipskristallen gefüllt war. Wer nicht aufmerksam war, bekam hier schnell den einen oder anderen Wassertropfen ab. Der Weg führte weiter hinab in die sogenannte „untere Sohle“. Über einen Steg konnten die Teilnehmenden einen überfluteten Raum überqueren, der im Jahr 1967 so hergerichtet wurde, dass er für Besucher zugänglich und sichtbar ist.
Ein wichtiger Hinweis dabei: Die Marienglashöhle ist streng genommen keine natürliche Höhle, sondern ein ehemaliges Bergwerk – was die Führung besonders lehrreich und interessant machte.
Diese erlebnispädagogische Aktivität bot nicht nur geschichtliche Einblicke, sondern auch die Möglichkeit, gemeinsames Erleben, Aufmerksamkeit und soziales Lernen außerhalb des gewohnten Rahmens zu fördern.