Navigation überspringen

faw-btz.de  Pfeil nach rechts BTZ Bad Neuenahr-Ahrweiler Pfeil nach rechts Aktuelles Pfeil nach rechts Geschafft: Erster Mediengestalter-Azubi erfolgreich geprüft

Geschafft: Erster Mediengestalter-Azubi erfolgreich geprüft

BTZ Bad Neuenahr-Ahrweiler

Ein besonderer Meilenstein: Der erste Auszubildende des BTZ hat erfolgreich seine Abschlussprüfung zum Mediengestalter Digital und Print bestanden und startet jetzt durch.

Foto mit Auszubildendem, Leitung und Ausbilder

Im Rahmen der praktischen Abschlussprüfung stellte der angehende Mediengestalter sein fachliches Können mit einer anspruchsvollen Aufgabenstellung unter Beweis. Zu seinen Prüfungsaufgaben gehörten die Konzeption, Gestaltung und Umsetzung einer Internetseite für eine Tauchschule in Indonesien. Darüber hinaus fertigte er zwei professionelle Fotoarbeiten zum Thema Sonnenschutzprodukte an, die nach klar definierten Vorgaben umgesetzt werden mussten. 

Mit Kreativität, technischem Know-how, großer Sorgfalt und jeder Menge Fleißschweiß meisterte er die Prüfungsanforderungen erfolgreich und schloss seine Ausbildung mit einem guten Ergebnis ab. Das BTZ Bad Neuenahr-Ahrweiler freut sich über diesen Erfolg und gratuliert dem frisch geprüften Mediengestalter herzlich zu seinem Abschluss. Als erster Absolvent dieser Ausbildung am BTZ hat er einen wichtigen Grundstein gelegt und gezeigt, welches Potenzial in der praxisnahen Ausbildung steckt. 

Frisch geprüft, voller Motivation und mit wertvollen Erfahrungen im Gepäck startet er nun in sein Berufsleben und blickt optimistisch auf seine berufliche Zukunft. Besonders erfreulich: Ohne Umwege gelang ihm der direkte Einstieg in den Arbeitsmarkt mit einer vielversprechenden Anstellung als Mediengestalter, die beste Voraussetzungen für seinen weiteren beruflichen Erfolg bietet. 

Das gesamte Team des BTZ wünscht ihm für seinen weiteren Weg viel Erfolg, spannende Projekte und stets kreative Ideen.  

Interview: Geschafft! Frisch geprüft und voller Motivation 

Als erster Auszubildender des BTZ Bad Neuenahr-Ahrweiler hat Dominik Lenz seine Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print nun erfolgreich abgeschlossen. 
Drei Jahre lernen, gestalten, wachsen: Im Interview spricht er über seine Ausbildungszeit, den Moment des Prüfungserfolgs und seine Pläne für die Zukunft. 

Verschiedene Ansichten einer Website für eine Tauchschule in Indonesien: Die Abschlussarbeit des Azubi Mediengestalter.

Zu Dominik Lenz Prüfungsaufgaben gehörte die Konzeption,
Gestaltung und Umsetzung einer Internetseite
für eine Tauchschule in Indonesien.

Bevor wir über Ihre Abschlussprüfung und Ihre Zukunftspläne sprechen, möchten wir zunächst einen Blick zurückwerfen: Jeder Berufsweg beginnt mit einer Entscheidung. Warum haben Sie sich damals für die Ausbildung zum Mediengestalter entschieden? 
Als Kind habe ich mich immer gefragt: Wie entstehen eigentlich Produktverpackungen? Woher kommt die Gestaltung, und wer entscheidet, was sie vermitteln soll? Diese Fragen haben mich nicht mehr losgelassen. Schon früh habe ich angefangen, Bilder von Familie und Freunden zu bearbeiten oder eigene Designs umzusetzen. Aus dem Ausprobieren wurde schnell mehr – ich wollte verstehen, warum gute Gestaltung funktioniert und warum sie für eine Marke so unfassbar wichtig ist. Nach der Schule war für mich klar: Ich möchte Mediengestalter werden.

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Tag im BTZ? Was dachten Sie damals?
Ja, an meinen ersten Tag im BTZ erinnere ich mich noch gut. Er war natürlich sehr ungewohnt. Mir sind viele Dinge durch den Kopf gegangen: Welche Aufgaben werde ich hier haben? Wie wird die Berufsschule sein? Anfangs dachte ich, dass die drei Jahre ewig dauern würden, aber die Zeit ist wie im Flug vergangen.

Was hätten Sie Ihrem Ich vom ersten Ausbildungstag gerne mit auf den Weg gegeben?
Ich hätte mir gesagt: Genieße die Zeit. Du wirst eine tolle Ausbildung absolvieren und jede Menge Spaß haben. Du wirst viele Dinge lernen, die dich wirklich interessieren. Freu dich also auf jeden Tag und mach einfach dein Ding.

Was werden Sie aus Ihrer Ausbildungszeit am meisten vermissen?
Sehr gute Frage! Ich werde vieles vermissen: die Zusammenarbeit mit meinem Ausbilder und den anderen Teilnehmern, die Berufsschule und die Designs, die wir im Team umgesetzt haben. Auf diese bin ich sehr stolz. Wir haben viele gemeinnützige Projekte umgesetzt, die ihre Wirkung erzielt haben und der Stadt zugutegekommen sind.

Wenn Sie morgen noch einmal einen Tag Ihrer Ausbildungszeit erleben könnten: Welcher wäre das und warum?
Darüber muss ich erst einmal nachdenken. In der Ausbildung gab es Höhen und Tiefen – ich denke, das geht jedem so. Aber wenn ich ehrlich bin, bleiben mir sehr viele schöne Momente in Erinnerung. Ich werde nie vergessen, wie ich mich gefühlt habe, als ich meinen ersten Flyer umgesetzt habe. Das Projekt hieß „Segensreich“. Meinem Ausbilder hat die Gestaltung sehr gut gefallen, und er hat mir ein tolles Feedback gegeben. Ich habe mich großartig gefühlt.

Welches Projekt aus der Ausbildung war Ihr persönliches Highlight?
Das ist wirklich schwer zu sagen, da mir direkt mehrere Projekte einfallen, die für mich ein Highlight waren. Ich glaube, ich würde unseren jährlichen Buchkalender als persönliches Highlight wählen. Jedes Jahr haben wir ein Projekt ins Leben gerufen, um unseren Mitarbeitern ein besonderes Weihnachtsgeschenk zu machen. Ziel dieses Buchkalenders war es, einen Begleiter zu erschaffen, der seine Besitzer durch das Jahr führt und mit reflektierenden Inhalten, individueller Gestaltung und einer Prise Humor ein gutes Gefühl vermitteln soll. Ich würde behaupten, das ist uns sehr gut gelungen. 

„Ich habe gelernt, meine Stärken gezielter einzusetzen, und nehme das auch für meinen weiteren Weg mit.­“

Wie haben Sie das BTZ Bad Neuenahr-Ahrweiler als Ausbildungsbetrieb erlebt und was werden Sie davon besonders in Erinnerung behalten?
Das BTZ hat mir von Tag eins an ein Gefühl der Wertschätzung vermittelt. Der Schwerpunkt lag nicht nur darauf, fachlich zu lernen und im Beruf besser zu werden, sondern auch das Menschliche wurde hier großgeschrieben. Die Entwicklung, die ich hier gemacht habe, werde ich definitiv in Erinnerung behalten.

Was haben Sie während Ihrer Ausbildung über sich selbst gelernt und mitgenommen?
Ich konnte während meiner Ausbildung einen guten Einblick gewinnen, wo meine Stärken, aber auch meine Schwächen liegen. Ich habe gelernt, meine Stärken gezielter einzusetzen, und nehme das auch für meinen weiteren Weg mit.

Welches Feedback einer Lehrkraft oder des Ausbilders ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?
Dass ich einfach ich selbst bleiben und meinen Weg gehen soll. Außerdem wurde mir gesagt, dass ich ein motivierter Mensch bin, der Spaß an diesem Beruf hat und sich ständig verbessern möchte. Ich denke, das trifft sehr gut auf mich zu, und ich freue mich sehr über dieses tolle Feedback.

Was war die größte Herausforderung Ihrer Abschlussprüfung?
Die größte Herausforderung war, einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen. Ich bin in solchen Situationen schnell mal aufgeregt – ich denke, das ist ganz normal. Ich habe mir dann einfach gesagt: Ich kann das und ich schaffe das. Der Schlüssel zum Erfolg war, ruhig zu bleiben und einfach mein Ding zu machen. Mit dem Ergebnis meiner Abschlussprüfung bin ich mehr als glücklich.

Für Ihre praktische Prüfung haben Sie eine Website für eine indonesische Tauchschule gestaltet und Fotoarbeiten zum Thema Sonnenschutzprodukte erstellt. Welcher Teil hat Ihnen besonders Spaß gemacht?
Die komplette Prüfung hat mir extrem viel Spaß gemacht. Das Thema war wirklich fantastisch, und auch das Material, das ich zur Verfügung gestellt bekommen habe, war sehr gut. Ich konnte mich richtig gut in das Projekt hineinversetzen und die Emotionen, die diese Tauchschule vermitteln wollte, spüren.

Bevor ich mit der Umsetzung begonnen habe, konnte ich ein spannendes Gespräch mit einem Mitarbeiter führen, der selbst extrem gerne tauchen geht. Nach diesem Gespräch habe ich mich fast wie ein Experte auf dem Gebiet des Tauchens gefühlt – das hat mir bei der Umsetzung definitiv geholfen.

Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie erfahren haben, dass Sie die Prüfung bestanden haben?
Ich wusste zwar im Vorfeld, dass ich die Prüfung wahrscheinlich bestehen würde, aber als der Moment dann da war, konnte ich es nicht direkt realisieren. Natürlich habe ich mich gefreut, aber so richtig verstanden habe ich es erst nach ein paar Tagen. Erst dann wurde mir bewusst, dass sich meine drei Jahre lange Mühe ausgezahlt hat und ich meinen nächsten Schritt gehen kann.

Wo waren Sie, als Sie erfahren haben, dass Sie bestanden haben? Wen haben Sie als Erstes angerufen oder informiert?
Ich war auf der Arbeit und hatte noch gar nicht mit den Ergebnissen gerechnet. Als ich spontan in mein Azubi-Portal geschaut habe, habe ich gesehen, dass die Ergebnisse bereits da waren. Mein Ausbilder kam zu mir, und wir haben die Ergebnisse gemeinsam angeschaut. Wir waren beide unglaublich erleichtert und froh darüber, wie alles gelaufen ist und dass ich es endlich geschafft habe. Im Anschluss habe ich meine Familie und meine Freunde informiert, die sich alle sehr für mich gefreut haben.

Wenn Sie auf die vergangenen Jahre zurückblicken: Worauf sind Sie heute am meisten stolz?
Ich bin vor allem auf meine Entwicklung stolz, die ich in dieser Zeit gemacht habe – egal, ob es um meine Skills, mein Wissen oder meine persönliche Entwicklung geht. Ich kann aus dieser Zeit sehr viel mitnehmen und bin stolz auf das, was ich erreicht habe.

Welchen Rat würden Sie neuen Auszubildenden geben?
Definitiv die Zeit genießen, offen für Neues sein und mit Leidenschaft an die Aufgaben herangehen. Die drei Jahre sind eine hervorragende Investition in sich selbst, und man sollte diese Zeit einfach wertschätzen.

„Ich kann aus dieser Zeit sehr viel mitnehmen und bin stolz auf das,  was ich erreicht habe.“ 

Prüfung bestanden, was kommt als Nächstes?
Die Ergebnisse habe ich bereits gefeiert und schmiede nun schon neue Pläne. Erst einmal werde ich Berufserfahrung sammeln. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich mich in den nächsten Jahren weiterbilden werde, da man immer etwas dazulernen kann. Ich freue mich auf die bevorstehenden Projekte.

Was möchten Sie in fünf Jahren über Ihren Berufsweg erzählen können?
Ich möchte meine Geschichte erzählen – wie alles angefangen hat und wie ich über die Jahre dazugelernt habe. Außerdem möchte ich zurückblicken und sehen, was ich bereits alles geschafft habe. Das ist eine großartige Motivation, um sich den neuen Aufgaben mit Zuversicht zu stellen.

Zum Abschluss möchten wir noch einen Blick auf die Zukunft der Medienbranche werfen: Künstliche Intelligenz verändert die Medienbranche derzeit stark. Glauben Sie, dass KI die Mediengestaltung irgendwann ersetzen wird, oder wird sie vor allem ein Werkzeug für Kreative bleiben?
Die KI nimmt tatsächlich eine rasante Entwicklung, aber ich bin überzeugt davon, dass unser Beruf nicht aussterben wird. Ich denke eher, dass sich die Rahmenbedingungen verändern werden. Es gibt vieles, was die KI zum aktuellen Stand nicht ersetzen kann. Meiner Meinung nach wird KI eine hervorragende Möglichkeit sein, den eigenen Workflow weiter zu optimieren. Die eigene Kreativität und die eigenen Gedanken sollten aber weiterhin eine große Rolle spielen. 

Zeit für die Schnellfragerunde! Ganz spontan und ohne langes Nachdenken:

  • InDesign oder Illustrator? InDesign
  • Foto oder Video? Foto
  • Kreativchaos oder perfekter Plan? perfekter Plan
  • Teamarbeit oder Einzelkämpfer? Teamarbeit
  • Mac oder PC? Mac
  • Schnitzel oder Pasta? Pasta
  • Frühaufsteher oder Nachtschicht-Kreativer? Mal so, mal so
  • Website gestalten oder Fotos erstellen? Mache ich beides unglaublich gerne
  • Print oder Digital? Digital
  • Comic Sans oder … ? Haha, bloß nicht Comic Sans, ich nehme die Cormorant Garamont

Geschafft! Drei Jahre Ausbildung, ein großartiger Erfolg. Vielen Dank für die spannenden Einblicke in Ihre Ausbildungszeit und den erfolgreichen Weg bis zum Abschluss. Besonders freut uns, dass der gelungene Ausbildungsabschluss direkt in eine vielversprechende Anstellung als Mediengestalter mündete und der Start ins Berufsleben bereits erfolgreich erfolgt ist. Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen viel Erfolg, spannende Herausforderungen und stets kreative Ideen.

DIESE BEITRÄGE KÖNNTEN SIE AUCH INTERESSIEREN

Weitere Beiträge finden Sie im News Archiv